Der Linux-Kernel verfolgt Netzwerkgeräte in Form von Schnittstellen. Jeder Schnittstelle wird ein eindeutiger Name zugewiesen, z. B. eth0, eth1, eth2, tr0, tr1, tr2 usw. Der Schnittstellenname wird ursprünglich vom Gerätetreiber und Kernel zugewiesen, kann aber mit ifrename überschrieben werden.
Das Dienstprogramm ifrename kann zum Umbenennen einer Netzwerkschnittstelle verwendet werden. Die Option -i gibt den alten Schnittstellennamen an und -n legt den neuen Namen fest. Um beispielsweise wlan0 in eth1 umzubenennen:
# ifrename -i wlan0 -n eth1
Wenn Sie jetzt die Schnittstelleninformationen für die Schnittstelle – wlan0 überprüfen, erhalten Sie unten errro.
# ifconfig wlan0 wlan0: error fetching interface information: Device not found
ifrename-Befehlsbeispiele
1. So legen Sie die Konfigurationsdatei fest:
# ifrename -c /path/config
2. So prüfen Sie Kernel-Module vor dem Umbenennen der Schnittstelle:
# ifrename -p
3. So benennen Sie eine bestimmte Schnittstelle um:
# ifrename -i eth1
4. Um den neuen Namen anzugeben:
# ifrename -i eth1 -n eth8
5. So aktivieren Sie die Übernahmeunterstützung:
# ifrename -t
6. So aktivieren Sie den udev-Ausgabemodus:
# ifrename -u
7. Zum Trockenlaufmodus:
# ifrename -D
8. So stellen Sie den ausführlichen Modus ein:
# ifrename -V